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Wie können Sie Jetlag vermindern….?

Durch Langstreckenflüge und die damit meist verbundene Überquerung mehrerer Zeitzonen ändert sich der Tag-Nacht-Rhythmus. Diese Zeitverschiebung wirkt sich auf viele Körperfunktionen aus. Daraus resultieren z. B. Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwäche und Verdauungsstörungen. Oft stellt sich ein Zustand von allgemeiner Erschöpfung ein.

Um die Beschwerden auf ein geringes Maß zu reduzieren, ist es ratsam, sich dem Tagesrhythmus vor Ort direkt anzupassen und sich möglichst viel im Tageslicht aufzuhalten, in der ersten Nacht am Zielort für ausreichend Schlaf zu sorgen und anstrengende Aktivitäten in den ersten Tagen zu vermeiden. Auf Schlafmittel und Alkohol sollte verzichtet werden.

Es ist außerdem hilfreich, den Körper bereits mehrere Tage vor der Abreise an die Lokalzeit des Zielortes anzupassen: Reisende Richtung Osten sollten früher als gewohnt zu Bett gehen und früh wieder aufstehen. Vor Flügen nach Westen empfiehlt sich ein längeres Aufbleiben und entsprechend späteres Aufstehen.

Reise-Gesundheitstipp

Malaria, Dengue- und Gelbfieber: Bei Reisen in den Süden ist der richtige Mückenschutz wichtig

Überall, wo es warm ist, sind sie nicht weit: Mücken. In unseren Breiten sind sie meist nur lästig, aber in den tropischen und subtropischen Regionen der Welt übertragen Mücken zahlreiche gefährliche Krankheiten: Malaria, Japanische Enzephalitis, Dengue-, West Nile- , Chikungunya- oder Gelbfieber. Impfungen existieren bisher nur gegen Gelbfieber und Japanische Enzephalitis. Daher ist es umso wichtiger, Mückenstiche zu vermeiden. Das CRM Centrum für Reisemedizin hat Ihnen die wirksamsten Methoden zusammengestellt.
Vor Antritt der Reise sollten Sie zunächst abklären, welche durch Mücken übertragenen Krankheiten an Ihrem Urlaubsziel verbreitet sind und wie hoch das Infektionsrisiko auf Ihrer Reise tatsächlich ist – denn je nach Reiseart, Region und Jahreszeit variiert das Übertragungsrisiko in ein und demselben Land stark. Je höher das Infektionsrisiko, desto umfassender sollte der Mückenschutz ausfallen.
Bei Aufenthalten im Freien schützt körperbedeckende, helle Kleidung vor Stichen. Dunkle Kleidung lockt Mücken eher an. Da Moskitos oftmals durch feines Gewebe hindurchstechen, kann es sinnvoll sein, dünne Materialien mit dem Insektizid Permethrin zu imprägnieren. Auch unbedeckte Hautstellen wie Handgelenke, Füße, Hals und Kopf sollten vor Mücken geschützt werden. Für Erwachsene und Kinder ab etwa neun Jahren eignen sich am besten Repellents mit dem Wirkstoff Diethyl-m-toluamid (DEET) in einer Konzentration von mindestens 30 Prozent. Sie bieten etwa drei bis vier Stunden lang Schutz gegen die meisten stechenden Insekten. Für Kinder ab zwei Jahren sind Mittel mit dem Wirkstoff Icaridin empfohlen. Hausmittel wie etwa Zedernholz- oder Eukalyptusöl sind als Mückenschutzmittel hingegen wenig sinnvoll: Ihre Wirkung ist auf etwa 15 bis 30 Minuten begrenzt, bei manchen Menschen wirken sie gar nicht.
In Innenräumen sollten Mückengitter an Fenster und Türen das Eindringen von Insekten verhindern. Empfehlenswert ist es außerdem, die Klimaanlage, sofern vorhanden, einzuschalten: Mücken fliegen nicht vom Warmen ins Kalte. Alternativ bieten auch Moskitonetze über dem Schlafplatz einen zuverlässigen Schutz. Die optimale Lochgröße der Netze liegt dabei zwischen 1,2 und 1,5 Millimeter. Damit sind sie klein genug, um auch kleinste Stechmücken abzuhalten. Gleichzeitig sind sie so groß genug, um noch eine gute Luftzirkulation zu ermöglichen. Eine zusätzliche Imprägnierung mit Permethrin erhöht die Schutzwirkung deutlich. Informationen zu Infektionsrisiken, Vorsorgemaßnahmen und Reiseimpfungen für über 300 Reiseländer finden Interessierte unter www.crm.de.

Ostafrikanische Länder verschärfen Kontrollen der Gelbfieberimpfungen PDF-Da – Aufgrund eines Gelbfieber-Ausbruchs in Uganda Ende 2010 kontrollieren die Länder der East African Community – Burundi, Kenia, Tansania, Ruanda und Uganda – den Nachweis einer Gelbfieber-Impfung zurzeit strenger als bisher. Uganda meldet bisher 226 Erkrankungs- und 53 Todesfälle – das erste Vorkommen der Viruserkrankung seit 40 Jahren. Um eine reibungslose Einreise zu ermöglichen, sollten auch Reisende aus Europa einen gültigen Impfnachweis vorlegen können, empfiehlt das CRM Centrum für Reisemedizin.

Die Regierung Tansanias hat laut Botschaftsangaben an der Grenze zu Uganda Impfstationen eingerichtet, um nicht geimpfte Reisende vor Ort zu impfen. Zudem wird die Gelbfieberimpfung bei der Einreise nach Sansibar stärker kontrolliert. Dies gilt besonders auch für Reisende, die vom Festland Tansanias kommen. “Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre, sind derzeit auch Zwangsimpfungen und die Verweigerung der Einreise nicht auszuschließen, falls Reisende keinen Impfnachweis vorlegen können”, sagt Privatdozent Dr. med. Tomas Jelinek, wissenschaftlicher Leiter des CRM Centrum für Reisemedizin. An allen Grenzübergängen und Flughäfen hat das Land die Kontrollen bereits verschärft.

„Wir empfehlen Reisenden in die Gelbfiebergebiete Afrikas und Südamerikas grundsätzlich, sich gegen Gelbfieber impfen zu lassen“, sagt Jelinek. Diese Impfung könnten jedoch ausschließlich autorisierte Gelbfieberimpfstellen durchführen. Außerdem ist die Impfung offiziell erst nach etwa zehn Tagen wirksam. „Zudem muss zu bestimmten anderen Impfungen ein Zeitabstand eingehalten werden. Reisende sollten sich also mindestens sechs Wochen vor Reiseantritt um die nötigen Impfungen kümmern“, empfiehlt der Reisemediziner.

Gelbfieber ist eine schwere Infektionskrankheit. Sie tritt in den tropischen Regionen Afrikas, Mittel- und Südamerikas auf. Stechmücken übertragen das Virus. Die Infektion beginnt mit hohem Fieber, Übelkeit und Schmerzen. In vielen Fällen heilt die Krankheit danach aus. Bei einigen Patienten entwickeln sich jedoch Leberschäden bis hin zur Gelbsucht und es kommt zu Blutungen, gefolgt von Herz-, Kreislauf-, Leber- und Nieren- Versagen. Dieser schwere Verlauf führt häufig zum Tode. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass jährlich 200 000 Menschen an Gelbfieber erkranken und 30 000 sterben. Schätzungsweise 90 Prozent der Infektionen entfallen auf den afrikanischen Kontinent.

Informationen zu Reiseimpfungen sowie eine Übersicht der Gelbfieberimpfstellen in Deutschland, sind auf der Internetseite des Centrums für Reisemedizin unter www.crm.de zu finden.

9. Februar 2011

Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V.

Zertifiziert von der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V.

Zertifiziert vom CRM Centrum für Reisemedizin

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