Ägypten
Dengue: Im November sind 6 europäische und 2 russische Touristen nach der Rückkehr aus Hurghada in den jeweiligen Heimatländern erkrankt. Presseberichten zufolge soll es in der bei Touristen beliebten Stadt weitere Erkrankungen und einen Todesfall geben. Seit September wurden in der Stadt al-Qusair am Roten Meer ca. 1.200 Infektionen gemeldet. Der letzte Ausbruch mit etwa 250 Fällen wurde im Oktober 2015 in einem Dorf im Distrikt Dayrout (Gouvernement Asyut) verzeichnet. Mückenschutz beachten.
Meldung eingestellt am: 12.01.2018

Barbados
Darminfektionen: Im Süden der Insel zwischen Hastings und St. Lawrence ist es zu einem Anstieg von Durchfallerkrankungen gekommen, auch Touristen sollen betroffen sein. In der Region gibt es Probleme mit dem Abwassersystem, es kommt zu Rohrbrüchen und Überschwemmungen. Die Behörden haben einen Zusammenhang mit diesen Ereignissen ausgeschlossen. Reisende sollten auf eine sorgfältige Nahrungs- und Trinkwasserhygiene achten und den Kontakt zu Abwasser meiden.
Meldung eingestellt am: 26.01.2018

Brasilien
Gelbfieber: Im Januar ist ein Tourist nach seiner Rückkehr aus Brasilien in den Niederlanden erkrankt. Er hatte sich seit Mitte Dezember im Bundesstaat Sao Paulo und dort auch in der Stadt Mairipora aufgehalten. Seit September letzten Jahres wurden in folgenden Bundesstaaten 130 Infektionen inklusive 53 Todesfällen gemeldet: Sao Paulo, Minas Gerais, Rio de Janeiro und im Federal District. Die meisten Fälle wurden im Dezember und Januar registriert. Vom 9.-14. Februar findet der Karneval statt. Die Behörden erwarten eine Zunahme von Infektionen auch bei ungeimpften Touristen. Die Behörden haben die Bevölkerung zur Impfung aufgefordert. Zuvor waren in der Region zahlreiche Affen an der Infektion verendet. Zwischen Dezember 2016 und August 2017 wurde der größte Gelbfieberausbruch der letzten 30 Jahre verzeichnet. Am stärksten betroffen war der Südosten des Landes. Derzeit wird noch für alle Reisenden eine Impfung empfohlen.
Meldung eingestellt am: 26.01.2018

Deutschland
Influenza: Ende Dezember letzten Jahres (KW 52) hat die Grippewelle begonnen. Die Grippeaktivität ist landesweit gering erhöht. Seit Ende November 2017 bis zum 23. Januar wurden 11.103 labordiagnostisch bestätigte Fälle beim Robert Koch-Institut registriert. Impfschutz und persönliche Hygiene beachten.
Meldung eingestellt am: 26.01.2018

Indonesien
Diphtherie: Seit Anfang des Jahres wurden 21 Infektionen in 5 Provinzen verzeichnet. Am stärksten betroffen ist die Provinz West-Java (Jawa Barat). Bereits im letzten Jahr waren die Fallzahlen gegenüber dem Vorjahr um 42 % gestiegen. Mindestens 663 Erkrankungen und 38 Todesfälle wurden gemeldet. Die Behörden haben eine Impfkampagne gestartet. Impfschutz beachten.
Meldung eingestellt am: 19.01.2018

Kenia
Chikungunya: Seit Mitte Dezember letzten Jahres wurden in Mombasa 31 Infektionen bestätigt, es gibt weitere 14 Verdachtsfälle. Die Behörden haben Maßnahmen zur Mückenbekämpfung eingeleitet. Das Virus kommt in Kenia regelmäßig vor, verursacht aber nur selten größere Ausbrüche. Sorgfältigen Mückenschutz beachten.
Meldung eingestellt am: 16.01.2018

Kenia
Cholera: Ende November sind in Mombasa 7 Menschen verstorben und mindestens 116 weitere erkrankt. Infolge heftiger Regenfälle wird mit einer weiteren Zunahme der Fälle gerechnet. Im Januar wurden 300 Infektionen und 1 Todesfall verzeichnet. Im letzten Jahr wurden landesweit ca. 4.080 Infektionen und mindestens 76 Todesfälle registriert. Am stärksten betroffen sind die Countys Garissa, Kajiado und Nairobi. Hygiene beachten, Impfschutz für Risikoreisende erwägen.
Meldung eingestellt am: 23.01.2018

Kongo, Demokratische Republik
Cholera: Seit Ende November 2017 gibt es einen Ausbruch in der Hauptstadt Kinshasa mit 725 Erkrankungs- und 32 Todesfällen. Anfang Januar kam es in der Stadt zu Überschwemmungen, infolge dessen wird eine Zunahme der Infektionen befürchtet. Landesweit wurden seit Beginn des Jahres 1.784 Infektionen und 24 Todesfälle verzeichnet. Im letzten Jahr wurden landesweit etwa 55.000 Erkrankungen und 1.193 Todesfälle gemeldet. Hygiene und ggf. Impfschutz beachten.
Meldung eingestellt am: 30.01.2018

Namibia
Hepatitis E: Seit Mitte Dezember letzten Jahres sind in der Hauptstadt Windhoek mehr als 490 Menschen erkrankt, 2 schwangere Frauen sind verstorben. Die meisten Infektionen stammen aus den informellen Siedlungen Havana, Goreangab, Hakahana, Greenwell Matongo und Ombili im Stadtteil Katutura. Die Infektion erfolgt meistens über verunreinigtes Trinkwasser oder Nahrungsmittel. Die Krankheit ist in der Regel gutartig, lediglich Schwangere haben ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe. Hygiene sorgfältig beachten.
Meldung eingestellt am: 30.01.2018

Neukaledonien
Dengue: Die Zahl der Neuerkrankungen im Rahmen des Ausbruchs, der seit Januar 2016 zu mehr als 5.000 Infektionen geführt hat, steigen nach einem vorübergehenden Rückgang erneut leicht an. Im Oktober letzten Jahres wurden nur 6 Erkrankungen registriert, im November waren es 9 und im Dezember wieder 14. In den ersten 2 Januarwochen sind ebenfalls 14 Menschen erkrankt. Am stärksten betroffen ist die Hauptstadt Noumea. Schutz vor den überwiegend tagaktiven weiterhin Mücken beachten.
Meldung eingestellt am: 23.01.2018

Neuseeland
Mumps: Seit Beginn letzten Jahres wurden in Auckland bereits ca. 1.135 Infektionen registriert. Die meisten Betroffenen sind Schüler und junge Erwachsene zwischen 10 und 29 Jahren. Auch aus weiteren Regionen wurden Einzelfälle gemeldet. Solche lokalen Ausbrüche kommen immer wieder vor, Austauschschüler und Studenten sollten ihren Impfschutz vor der Abreise überprüfen.
Meldung eingestellt am: 30.01.2018

Nigeria
Lassa-Fieber: In diesem Jahr wurden bereits 107 Verdachtsfälle und 16 Todesfälle verzeichnet, betroffen sind die Bundesstaaten Edo, Ondo, Bauchi, Nasarawa, Ebonyi, Anambra, Benue, Kogi, Imo and Lagos. Seit Beginn des Ausbruchs im Dezember 2016 wurden mehr als 1.020 Infektionen und 127 Todesfälle gemeldet. Lassa kommt in Nigeria regelmäßig vor und verbreitet sich v.a. über Nager. Für Reisende besteht nur ein geringes Infektionsrisiko.
Meldung eingestellt am: 26.01.2018

Sambia
Darminfektionen: Risiko für Durchfallerkrankungen landesweit; Cholera tritt während der Regenzeit (Oktober bis März) regelmäßig auf. Der letzte große Ausbruch wurde Anfang 2016 gemeldet. Am stärksten betroffen war die Hauptstadt Lusaka. Seit Anfang Oktober letzten Jahres sind die Fallzahlen dort erneut auf ca. 3.635 angestiegen. 78 Menschen sind verstorben. In mehreren Regionen des Landes werden immer wieder Typhus-Ausbrüche registriert. Hygiene und ggf. Impfschutz beachten.
Meldung eingestellt am: 30.01.2018

Sambia
Schlafkrankheit: Anfang Januar ist ein Tourist nach seinem Aufenthalt im Südluangwa-Nationalpark (O) erkrankt. Er wurde zur Behandlung nach Südafrika gebracht. Im August letzten Jahres war eine deutsche Touristin nach ihrer Rückkehr aus Sambia in Frankfurt erkrankt. Solche Fälle kommen immer wieder vor. Die afrikanische Trypanosomiasis (Schlafkrankheit) kommt in Sambia regelmäßig vor; insbesondere bei Aufenthalten in den Nationalparks besteht Infektionsgefahr. Schutz vor Tsetse-Fliegen beachten.
Meldung eingestellt am: 12.01.2018

Simbabwe
Darminfektionen: Risiko für Durchfallerkrankungen landesweit. Aufgrund mangelhaft funktionierender Abwassersysteme kommt es landesweit weiterhin zu Cholera-Ausbrüchen. Seit Mitte Januar wurden in Chegutu (Provinz Mashonaland West) mehr als 80 Erkrankungen und 4 Todesfälle verzeichnet. Typhus kommt im Land ebenfalls regelmäßig vor. Ausgehend von dem Stadtteil Mbare wurden in der Hauptstadt Harare seit Mitte Oktober letzten Jahres etwa 2.445 Infektionen gemeldet. In der ersten Januarwoche wurden 200 Erkrankungen gemeldet. Hygiene und ggf. Impfschutz beachten.
Meldung eingestellt am: 30.01.2018

Südafrika
Listeriose: Seit Anfang letzten Jahres wurden 820 Infektionen bestätigt, 82 Menschen sind verstorben. Die Provinzen Gauteng, Western Cape und KwaZulu-Natal sind besonders betroffen. Der Ursprung des Ausbruchs wurde noch nicht identifiziert. Die Behörden vermuten allerdings, dass es sich um eine einzige Infektionsquelle handelt. Die Erreger werden über Lebensmittel übertragen, besonders gefährdet sind immungeschwächte Personen, Ältere, Schwangere und Kinder.
Meldung eingestellt am: 26.01.2018

USA
Hepatitis A: Die Gesundheitsbehörden von Michigan warnen vor einem Ausbruch im Südosten des Bundesstaates, der seit August 2016 zu 715 bestätigten Infektionen und 24 Todesfällen geführt hat. Besonders betroffen ist die Stadt Detroit. Die Sterberate ist ungewöhnlich hoch, die Ursache dafür wird untersucht. Etwa ein Drittel der Betroffenen ist obdachlos oder hatte Kontakt zu illegalen Drogen. Einen ähnlichen Ausbruch gibt es seit Anfang des vergangenen Jahres auch in San Diego (Bundesstaat Kalifornien). Es sind 577 Menschen erkrankt und 20 verstorben. Im Bundesstaat Utah wurden seit September 154 Erkrankungen verzeichnet. Im Bundesstaat Kentucky gibt es seit 2017 einen Ausbruch mit bisher 62 Infektionen. Betroffen sind vorwiegend obdachlose und suchtkranke Menschen. Das Risiko für Reisende ist relativ gering.
Meldung eingestellt am: 30.01.2018

USA
Tollwut: Anfang Januar ist in Florida ein 6-jähriger Junge verstorben. Er war einige Wochen zuvor von einer Fledermaus gebissen worden. Menschliche Tollwutfälle sind in den USA selten. Jährlich werden etwa 35.000 Menschen aufgrund von verdächtigen Tierkontakten postexpositionell behandelt. Nach verdächtigen Tierkontakten sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
Meldung eingestellt am: 19.01.2018

© CRM Centrum für Reisemedizin

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Webseite surfen, erklären Sie sich mit unserer Datenschutzerklärung.

Einverstanden Datenschutzerkärung